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Presse
Merkur-Online vom 10.02.03 PDF Drucken E-Mail
Kanzlei - Presse

Aus Liebe in verhängnisvolle Affäre verstrickt -

Merkur-Online.de vom 10.02.03 - 

Berlinerin betrügt Sparkasse -

VON TOBIAS ÖLLER Holzkirchen - "Einfacher kann man es einem Betrüger nicht mehr machen", meinte Amtsrichter Siegfried Geißinger. Eine Berlinerin (35) hatte am 30. August 2001 ein Giro-Konto bei der Holzkirchner Filiale der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee eröffnet. Nur einen Tag später zahlte sie mittels eines Schecks der City-Bank Düsseldorf 24 000 Mark auf das Konto ein - das Konto in Düsseldorf existierte jedoch nicht mehr. In der Folgezeit hob die 35-Jährige, zur Tatzeit noch wohnhaft in Holzkirchen, einmal 12 000 Mark und ein weiteres Mal 11 500 Mark von ihrem Sparkassenkonto ab. "Ich wollte meinem damaligen Lebensgefährten aus der Patsche helfen", gestand die Angeklagte bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Miesbach. Sie sei davon ausgegangen, dass sie das Geld binnen 14 Tagen zurückzahlen könne. Bis heute habe sie nichts erhalten, die Beziehung sei beendet. Zu Lasten der Angeklagten wertete Staatsanwältin Martina Menrath deren Vorstrafenregister: Vier einschlägige Urteile standen zu Buche, das letzte Gerichtsverfahren wegen Betrugs lag nur sechs Monate zurück. Menrath beantragte eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwölf Monaten auf Bewährung, da "Geldstrafen bislang keine weiteren Straftaten verhindern konnten." Als Bewährungsauflage forderte die Staatsanwältin außerdem eine Zahlung von 3 000 Euro sowie Schadenswiedergutmachung.

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Welt-Online vom 07.08.99 PDF Drucken E-Mail
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Zwischen Sekt und Sex liegt nur ein Hof -

Welt-Online.de vom 07.08.99 - 

Prostituierte begrüßen den Vorstoß der Frauen- und Familienministerin - 

VON RALF EIBL.- Führt der Weg ins Bordell über die Bar? Felicitas Weigmann, Berliner Edelhure Anfang 40, betreibt seit eineinhalb Jahren das meist gut besuchte "Café Pssst!" im biederen Wilmersdorf. Ein typisches Berliner Karree. Im Vorderhaus steht sie selbst hinter dem Tresen der kleinen Bar. Im Hinterhaus finden "Sinnesfreuden, wie Liebe (speziell Französisch), Sauna- und Whirlpool-Vergnügen und auf Wunsch eine Wohlfühlmassage" statt - so steht es jedenfalls im Stadtmagazin. Die Stunde "Kuscheln mit Anfassen" kostet 200 Mark. Zwischen Sekt und Sex liegt ein Berliner Hinterhof.

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